Wappen Dortmund  Klimaschutz

Fragen und Antworten

Die am häufigsten gestellten Fragen zum Solarpotenzialkataster haben wir für Sie im Folgenden beantwortet.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, haben wir einige Links zu Internetseiten mit weiterem Informationsangebot gesammelt. Selbstverständlich können Sie Sich auch an uns mit Ihren Fragen wenden.

Welchen Nutzen haben Sie von einer Solaranlage?

Die Energiekosten für Strom und Wärme sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und mit einem Ende des Anstiegs ist nicht zu rechnen. Das liegt vor allem daran, dass die fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas immer knapper und dadurch auch immer teurer werden. Zudem verursachen diese einen klimaschädlichen Treibhauseffekt. Die solare Energie auf Ihrem Dach ist dagegen preislich sicher kalkulierbar und gleichzeitig umweltfreundlich.

Der Kauf einer Solaranlage ist eine Art der Geldanlage. Durch gesetzliche Regelungen bekommen Sie für die Einspeisung von Strom Ihrer Photovoltaikanlage in das örtliche Stromnetz eine für 20 Jahre festgeschriebene Stromvergütung. Ebenso können Sie den produzierten Strom selbst nutzen und sich in Teilen unabhängig machen von Strompreisen der Energieunternehmen. Um Warmwasser- und Heizkosten zu sparen, rechnet sich häufig eine solarthermische Anlage, sogar wenn nur eine kleine Fläche Ihres Daches sehr gut oder gut angestrahlt wird. Lassen Sie sich nicht von verregneten Sommern und dunklen Wintertagen beunruhigen, denn die Sonne ist eine konstante Energiequelle und z.B. zuverlässiger als Windenergie. Aktuell gibt es viele Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten von verschiedenen Trägern, die eine Investition in die eigene Solaranlage besonders attraktiv machen. Sie sollten sich daher von einem seriösen Energieberater oder Fachanbieter beraten lassen.

Somit können Sie mit einem Streich sowohl Geld verdienen als auch den Klimaschutz unterstützen.

Seitenanfang

Was ist eine Photovoltaikanlage?

Mit Sonnenenergie kann man Strom erzeugen. Die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom erfolgt in Solarzellen. Diesen Vorgang nennt man Photovoltaik. Um den Strom in das öffentliche Netz zu speisen oder selbst zu nutzen, benötigt man Wechselstrom. Der Strom, der aus den Solarzellen kommt ist jedoch Gleichstrom. Daher besteht eine Photovoltaikanlage, auch PV-Anlage genannt, aus Solarzellen auf dem Dach, einem Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom wandelt, und einem Einspeisezähler, um den gewonnenen Strom zu messen.

Seitenanfang

Was ist eine Solarthermieanlage?

Mit Sonnenenergie kann man auch Wärme erzeugen. Die Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme erfolgt in Solarkollektoren. In den Solarkollektoren ist ein Wärmeträger wie z.B. ein Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch enthalten, der durch eine meistens schwarze Abdeckung gegen Wärmeverluste geschützt ist. Dieser Wärmeträger zirkuliert ständig zwischen dem Kollektor auf dem Dach und einem Wärmetauscher im Haus. Dabei erwärmt der Wärmeträger das Trinkwasser für die Warmwassernutzung oder das Heizwasser zur Unterstützung der Raumheizung.

Seitenanfang

Wie wird ein Solarpotenzialkataster berechnet?

Bitte bachten Sie dazu die Berechnungsgrundlage.

Seitenanfang

Werden Schornsteine, Dachfenster oder Ähnliches berücksichtigt?

Bei der Berechnung der Solarpotenziale wurden alle vorhandenen Informationen verwendet. Jedoch ist die Qualität des Ergebnisses nie besser als die vorhandenen Daten selbst. Die verwendeten Daten basieren auf den Laserscanndaten, die durch die Bezirksregierung Köln, Geobasis.NRW (Stand: Dezember 2008), zur Verfügung gestellt wurden. Demnach kann es sein, dass bestimmte kleinere Dachaufbauten, Fenster oder Schornsteine bei den Luftaufnahmen nicht gut identifiziert wurden und somit die Berechnung des Solarpotenzials nicht dem realen Dach entspricht. Daher ist die Rücksprache mit einem Fachbetrieb immer notwendig. Ein Dachaufbau oder Schornstein muss aber nicht direkt bedeuten, dass das Dach für eine Solaranlage ungeeignet ist.

Seitenanfang

Was ist der Unterschied zwischen diffuser und direkter Sonnenstrahlung?

Wenn die Strahlen innerhalb der Atmosphäre z.B. durch Wolken abgelenkt bzw. gestreut werden und somit aus verschiedenen Richtungen auf die (Erd-) Oberfläche treffen, ist dies eine diffuse Strahlung. Erreichen Sonnenstrahlen ohne Streuung die (Erd-) Oberfläche, wird von direkter Strahlung gesprochen. Zusammen ergeben Sie die Globalstrahlung, also das gesamte Licht, das auf einen Punkt auftrifft. Beide Strahlungsarten sind für den Betrieb von Solaranlagen geeignet.

Seitenanfang

Was muss ich beachten beim Denkmalschutz meines Hauses?

In der Regel benötigt man für Solaranlagen auf dem eigenen Dach keine Baugenehmigung. Jedoch gelten die üblichen baurechtlichen Bestimmungen wie Brandschutzanforderungen, Standsicherheit, etc.. Wenn Ihr Haus denkmalgeschützt ist oder in der direkten Nähe eines denkmalgeschützten Hauses liegt, muss vor dem Bau der Solaranlage eine Erlaubnis der Denkmalbehörde eingeholt werden. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund.

BezeichnungStadtplanungs- und Bauordnungsamt Denkmalbehörde
Öffnungszeiten Mo-Mi: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 15.30 Uhr
Do: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 17.00 Uhr
Fr: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr
Individuelle Gesprächstermine nach Vereinbarung möglich.
StraßeBurgwall 14
Stadt44122 Dortmund
Telefon(0231) 50 24292
E-Mailruediger.rittinghaus@stadtdo.de
HomepageStadtplanungs- und Bauordnungsamt Denkmalbehörde

Seitenanfang

Darf ich meinen Baum fällen, der einen Schatten auf mein Dach wirft?

Wenn Ihre Dachfläche sich für eine Solaranlage eignet, aber ein Baum auf Ihrem Grundstück diese Dachfläche verschattet, müssen Sie zunächst prüfen, ob Ihr Baum unter die Dortmunder Baumschutzsatzung fällt.

Alle Nadelbäume (z.B. Tannen, Fichten) und Obstbäume (z.B. Apfel-, Birnen-, Pflaumenbäume), egal welcher Größe, fallen nicht unter die Satzung und können genehmigungsfrei ohne Ersatzpflanzung gefällt werden. Bei allen übrigen Bäumen hängt die Genehmigungspflicht von dem Stammumfang des Baumes ab. Alle Bäume mit einem Stammumfang von weniger als 80 cm können ebenso genehmigungsfrei ohne Ersatzpflanzung gefällt werden. Den Stammumfang misst man in 1m Höhe über dem Erdboden. Laubbäume außer Obstbäume mit einem Stammumfang von mehr als 80 cm fallen unter die Dortmunder Baumschutzsatzung. Für eine Fällung dieser Bäume benötigen Sie eine Genehmigung des Umweltamtes der Stadt Dortmund. Eine Ausnahme bilden Pappeln. Diese können trotz eines Stammumfanges von mehr als 80 cm genehmigungsfrei gefällt werden. Bedingung ist jedoch, dass pro gefällter Pappel ein heimischer Laubbaum als Ersatz zu pflanzen ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das Errichten einer Solaranlage für sich allein noch keinen Fällgrund darstellt. Sinn der Nutzung von Sonnenenergie ist, neben der Schonung fossiler Energieträger, das Klima zu schützen, d.h. den CO₂-Ausstoß zu verringern. Das Fällen von Bäumen wäre aber kontraproduktiv und würde diesem Ziel widerstreben. Bäume binden klimaschädliche Treibhausgase und erzeugen Sauerstoff. Somit wirken sie dem Klimawandel und seinen Folgen entgegen.

Im Zweifelsfall fragen Sie bitte beim Umweltamt nach, ob eine Fällung oder ggf. ein Rückschnitt Ihres Baumes in Frage kommt. Nähere Informationen zur Baumschutzsatzung finden Sie auf der Homepage des Umweltamtes unter http://www.umweltamt.dortmund.de, dort unter „Downloads – Natur und Landschaft“. Auf Anfrage senden wir Ihnen auch gern ein Satzungsexemplar per Post zu.

Seitenanfang

Welche Links sind hilfreich?

Seitenanfang

Kontakt

Bei weiteren Fragen, können Sie sich auch gerne bei uns melden:

NameGabriele Wysgol
AdresseBrückstraße 45, Raum 258
Stadt44122 Dortmund
Telefon(0231) 50 267 94
Faxnummer(0231) 50 254 28
E-Mailgabriele.wysgol@stadtdo.de